Mittwoch, 21. November 2007

Spielerei

You Are 90% Feminist

You are a total feminist. This doesn't mean you're a man hater (in fact, you may be a man).
You just think that men and women should be treated equally. It's a simple idea but somehow complicated for the world to put into action.


Warum nur 90%? Nun, das ist ganz einfach:
Diese Frage
>>>Women should have the right to choose any path in life - from being a stay at home mom to a Fortune 500 CEO.<<<
habe ich natürlich verneint- ich bin und bleibe eine Gegnerin von Hausweibchen (TM *ggg*)!

8 Kommentare:

latita hat gesagt…

Mein Wert sind 77% Wobei ich eigentlich finde, dass meine Ansichten sehr ausgeglichen sind.
Was den letzten von dir angesprochenen Punkt angeht. Jede Frau sollte die Wahl haben das zu machen, was sie möchte (jeder Mann im Übrigen auch). Wenn man oder evtl. besser frau gerne eine Weile zu Hause bleiben möchte um Zeit mit dem Kind zu verbringen, dann sollte es ihr möglich gemacht werden. :)

Anja hat gesagt…

Hallo latita,
was ich meinte waren die Hausweibchen, die, kaum haben sie ein Kind, ihr eigenes Leben vergessen und nur noch zuhause rumsitzen, weil es angeblich besser für das Kind ist. Was im Übrigen nur ein Scheinargument ist:
Bildungsnachteil Hausfrau
Gruß,
Anja
P.S.: Sry fürs späte Freischalten!

latita hat gesagt…

@Anja, hach da bin ich ja beruhigt. Ich hab mir schon sonstwas gedacht.

Den von dir im Beitrag angegebenen Link hatte ich kurz mal durchgestöbert und bin da auf ein zu allgemein gehaltenes Argument gestoßen. Ich zitier einfach mal: "wieso sollte eine gebildete frau hausfrau sein?
was ist da falsch gelaufen?
wieso hat sie jahre in bildung investiert, um die wohnung zu putzen und kinder hüten?"

Ich fühle mich da angesprochen, weil auch ich mich für ziemlich gebildet halte. Nachdem mein Kind jetzt aber da ist, fällt mir eine Trennung irgendwie immer schwerer. Ich würde gern ein paar Jahre zu Hause bleiben und ihn "hüten" :) Wenn man das so nennen mag. Hausarbeit ist dabei eher der Pflichtteil. Zeit mit ihm deshalb verbringen damit ich ihn unterweisen kann, ihm meine Wertvorstellungen vermitteln kann, in der Hoffnung, dass er gefestigt ist wenn "die Anderen" mehr Einfluss nehmen.
Geht ja nur leider nicht so, wie man sich das immer wünscht :)

Ansonsten stimme ich dir zu, Bildungsnachteil ergibt sich meiner Meinung nach aber daraus, WER heutzutage vornehmlich die Kinder bekommt. *hüstel*

Anja hat gesagt…

Hallo latita,
ich habe zwei Fragen zu Deinem Kommentar:
1. Die Wertevermittlung beginnt ja nicht gleich in den ersten Lebensmonaten. Und wenn sie dann begonnen hat, endet sie ja nicht dann, wenn das Kind den Kindergarten oder die Schule besucht, sondern zieht sich bis ins (frühe) Erwachsenenalter der Kinder. Was ist mit dieser Zeit? Soll etwa die Mutter ihr restliches Leben daheimhocken mit dem Kind?
2. Sind den Vätern ihre Kinder wirklich so egal, daß sie sich nicht von ihnen trennen können und daß sie ihnen _keine_ Werte vermitteln wollen???
P.S.: Untersuchungen haben übrigens gezeigt, daß Hausfrauen nur unwesentlich mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als berufstätige Mütter, und der Rest der Zeit eben für Hausarbeit etc. verwendet wird.

latita hat gesagt…

Wenn ich das so lese, meine ich immer wieder herauszulesen, dass sowas gar nicht das Ziel einer Mutter sein KANN.
Jede Frau ist anders. Jede hat Ziele, aber jedes Ziel ist unterschiedlich gelagert. Die einen wollen hoch hinaus und es soll ihnen Möglich gemacht werden. Die anderen wollen die Mitte: Kind und normale Arbeit mit viel Zeit für was anderes. Auch dass soll ihnen Möglich gemacht werden.

Erziehung beginnt meiner Meinung nach sehr früh und dabei sind die ersten Jahre entscheidend. Alles was bis zum dritten Lebensjahr nicht als Grundlage gelegt werden konnte ist verloren. Das habe ich an mir selbst gemerkt.

Der Vater spielt in der Erziehung meiner Meinung nach eine ebenso große Rolle wie die Mutter. Zum Glück sind solche Väter, deren Kind sehr wichtig ist noch nicht ganz ausgestorben und ich habe so einen :) Aufgrund unserer Verhältnisse muss er sich jedoch mehr auf sein Studium konzentrieren als ich. Auch hat er etwas andere Lebensvorstellungen als ich, was den späteren Arbeitsplatz angeht. Aber da passen wir gut zusammen, ergänzen uns. Ich würde es gar nicht gut finden können, wenn er zu Hause bleiben würde. *eifersucht* :D Und ich glaube da geht es vielen Müttern so.

Dass Väter nicht so sensibel sind, und sich nicht mehr von ihrem Kind trennen können, liegt m.M.n. in ihrer Art. Welcher normale Mann verliert sich schon im hohen C wenn er Kugelbäuche, große Kinderaugen und niedliche Hasis sieht? Die meisten Frauen sind viel emotionaler. Begründet schon allein in der Hormonausschüttung. Vielleicht auch, weil sie sich eher mit ihrer Pflicht abfinden. Es bleibt ja dann trotzdem noch viel Zeit mit dem Kind, wenn man sich Mühe gibt.

Zu den Untersuchungen: Das habe ich auch schon gelesen. Sogar dahingehend, dass berufstätige Mütter mehr echte Zeit mit ihren Kindern verbringen als Daheimgebliebene. Ich glaube das liegt aber nicht nur an der Hausarbeit (die ist ja bei beiden Lebensmodellen gleich), sondern am etc. Vorm Fernseher lässt es sich schlecht reden usw.... *gehässig* :D

Anja hat gesagt…

Habe gerade keine Zeit für eine längere Antwort, deshalb nur soviel:
>>>Dass Väter nicht so sensibel sind, und sich nicht mehr von ihrem Kind trennen können, liegt m.M.n. in ihrer Art. Welcher normale Mann verliert sich schon im hohen C wenn er Kugelbäuche, große Kinderaugen und niedliche Hasis sieht? Die meisten Frauen sind viel emotionaler. Begründet schon allein in der Hormonausschüttung.<<<
Sorry, latita, aber das ist einfach nur tumber Biologismus, der Frauen als Muttis abstempelt und es Männern leicht macht, sich vor _ihrer_ Pflicht in der Kindererziehung zu drücken.
Ich werfe da nur ein Stichwort in den Raum: Sozialisation!
Gruß,
Anja

latita hat gesagt…

Was den Biologismus und all meine Ansichten angeht, kommen die ja nur durch meine Erfahrungen zustande.
Wenn ich so zurückdenke hatte ich es vergleichsweise einfach. Einmal anlegen und alle Muttergefühle waren da und mein Kind hat mich einfach lieb. Weil ich schon immer da war. Um ihn herum, bei ihm. Mein Freund musste sich seine Zuneigung erarbeiten. Durch Präsenz und Zuwendung.

Es gibt auf jeden Fall genug Männer, die sich gern drücken. Aus verschiedenen Gründen. Die haben dann auch Frauen die es zulassen oder u.U. fördern.

Mal eine Frage, ist der Dialog eigentlich von dir gewünscht? Ich will dich ja auch nicht nerven :)

Anja hat gesagt…

Hallo latita,
>>>Weil ich schon immer da war. Um ihn herum, bei ihm. Mein Freund musste sich seine Zuneigung erarbeiten. Durch Präsenz und Zuwendung.<<<
Du verwechselst da Ursache und Wirkung: Wäre Dein Freund dauernd um Euer Kind herumgewesen, müßtest _Du_ Dir eben die Zuneigung des Kindes erarbeiten und _er_ wäre "sensibler" mit Eurem Kind. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun!
>>>Mal eine Frage, ist der Dialog eigentlich von dir gewünscht? Ich will dich ja auch nicht nerven :)<<<
Nur zu Deiner Beruhigung: genervt hast Du mich nicht!;) Allerdings habe ich mir extra einen Blog zugelegt, weil ich einfach nicht die Zeit habe, ein eigenes Diskussionsforum aufzuziehen und das auch dementsprechend zu betreuen. Falls weiterer Diskussionsbedarf besteht, kann ich Dir das EMMA-Forum empfehlen!:)
LG,
Anja